"Mega-Turnier mit Mega-Wetter"
Beachvolleyball: 32 Teams erleben heißeste und hochklassigste Auflage in Reichenbach
Reichenbach. Der Beachvolleyball-Cup des FSV Reichenbach hat am Wochenende auf den beiden Plätzen im Freibad nicht nur die heißeste, sondern auch eine der hochklassigsten Auflagen erlebt. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern waren Spieler aus den höchsten deutschen Ligen am Start.
In der Damen-Wertung setzten sich erwartungsgemäß die Schwestern Josephine Mai/Luise Brandt durch. Die Vorjahressiegerinnen spielen mit ihrer Chemnitzer Mannschaft in der 2. Bundesliga. Im Finale bezwangen sie in zwei Sätzen Yvonne Barth/Claudia Steger und mit Steger auch eine Spielerin, die mit dem VfB Suhl in der 1. Bundesliga schmettert. Der dritte Platz ging an Liesa Georgi/Anne Wilhelm aus St. Egidien und Lichtenstein, die Isabel Sommer vom gastgebenden Verein und Tina Lange vom Chemnitzer Polizeisportverein auf den undankbaren vierten Platz verwiesen.
Im Finale der Männer setzte sich Christian Schneider vom VSV Eintracht Reichenbach mit Sascha Singer vom VSV Oelsnitz in zwei Sätzen gegen Thilo Schmalfuß (VSV Oelsnitz) und Dan Gläser (Chemnitz-Harthau) durch. "Wir hatten die beiden in der Vorrunde deutlich geschlagen, jetzt waren sie einfach die besseren", gestand Dan Gläser nach dem Finale. Das Team Schneider/Singer gehört schon seit Jahren zu den erfolgreichen Turnierteilnehmern. Im letzten Jahr hatten sie den dritten Platz erkämpft.
2006 hatten Schneider/Singer die Brüder Jürgen und Matthias Hanitzsch aus Oelsnitz besiegt, die diesmal auf den dritten Platz kamen. Sie hatten im kleinen Finale nach drei Sätzen das Team Alexander Kuhnert/Michael Weber aus St. Egidien geschlagen. "Die Brüder Hanitzsch gehören von Anfang an zu den Stammteilnehmern unseres Turnieres. Bei den ersten Auflagen waren sie häufig die Favoriten. Das Niveau des Turniers hat in den letzten Jahren ungemein zugenommen. Deshalb freue ich mich, dass die beiden immer noch vorn mitspielen", meinte Mit-Organisator Klaus Lorenz vom FSV Reichenbach.
Am Ende bedankte sich FSV-Chef Uwe Uschmann bei allen Turnierteilnehmern, die sich von der Hitze nicht schrecken ließen. "Das war ein Mega-Turnier mit Mega-Wetter", so der Vereinschef. Insgesamt hatten je 16 Damen- und Herrenmannschaften teilgenommen. Damit war die Kapazitätsgrenze erreicht. Die hochkarätigen Spiele waren auch ein Anziehungspunkt für die Gäste des Freibades, die sich in den Badepausen gern die eine oder andere Partie anschauten. Gleich nach Turnierende wurden die Beachvolleyballplätze von den Badegästen in Beschlag genommen.
Bildunterschrift: Hatten bei den Männern die Nase vorn: Sascha Singer vom VSV Oelsnitz (l.) und Christian Schneider von Eintracht Reichenbach. Foto: Petra Steps
Petra Steps
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