Chemnitzer TU-Damen sind Deutscher Hochschulmeister 2010
Die Volleyballdamen der TU Chemnitz sind Deutscher Hochschulmeister 2010. Nach einem vierten Platz im Jahr 2008 und einem fünften Rang im Jahr 2009 gelang den Chemnitzerinnen am Wochenende der große Coup. Für Chemnitz standen mit Yvonne Barth, Alina Styra, Tina Lange und Josephine Mai vier Zweitligavolleyballerinnen der Fighting Kangaroos auf dem Feld. An der Seitenlinie wurde das Team zudem von Känguru-Trainer Andreas Urmann betreut.
“Das war ein super erfolgreiches Wochenende für uns”, freut sich auch Claudia Steger, die für den VfB Suhl in der ersten Bundesliga spielt und an der TU Chemnitz Präventions-, Therapie- und Rehabilitationswissenschaften studiert.
Mit diesem Erfolg haben sich die TU-Damen für den europäischen Hochschulvergleich im kommenden Jahr in Serbien qualifiziert.
Im Bild von hinten links nach rechts, von vorn links nach hinten rechts: TU Chemnitz: Anne Wilhelm (SSV Fortschritt Lichtenstein), Anne Herklotz (Chemnitzer PSV II), Tina Lange (Fight. Kangaroos), Christin Hölzel (SV Lohhof I), Claudia Pietzsch (Chemnitzer PSV II), Andreas Urmann (Trainer Fight. Kangaroos), Alina Styra (Fight. Kangaroos), Claudia Steger (VfB Suhl), Yvonne Barth (Fight. Kangaroos), Susann Nitzsche (Österreich), Josephine Mai (Fight. Kangaroos)
Teilnehmer der Endrunde:
- WG Berlin
- Uni Rostock
- WG Köln
- WG Mainz
- TU Chemnitz
- WG Heidelberg
- WG München
- WG Stuttgart
TU Chemnitz vom 06.07.2010
Baggern bis zum Sieg
Volleyballerinnen der TU Chemnitz holten Titel Deutscher Hochschulmeister 2010
Baggern, Smash, Heber, Lob und Finte – diese Begriffe hörte man bei den Volleyball-Hochschulmeisterschaften in Berlin. Mit dabei: die Volleyballerinnen der TU Chemnitz, die sich den Titel Deutscher Hochschulmeister 2010 im Hallenvolleyball holten. “Unser Ziel war von Anfang an klar. Wir wollen dieses Jahr auf dem obersten Siegertreppchen stehen”, sagt Alina Styra, die Sportwissenschaften und BWL an der TU Chemnitz studiert. “Als wir es dann tatsächlich am zweiten Tag der Deutschen Hochschulmeisterschaften geschafft haben, im Halbfinale mit zwei zu eins gegen die WG Berlin zu gewinnen, war die Freude riesengroß”, so die Volleyballerin von den Chemnitzer Fighting Kangaroos weiter. Der Wettbewerb wird vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband veranstaltet; jährlich finden bundesweit über 50 Wettkampfveranstaltungen in mehr als 30 Sportarten statt.
Für Chemnitz standen Alina Styra, Anne Wilhelm, Claudia Steger, Anne Herklotz, Tina Lange, Yvonne Barth, Christin Hölzel, Susann Nitzsche, Claudia Pietzsch und Josephine Mai auf dem Feld. An der Seitenlinie wurden die Spielerinnen von Kangaroos-Trainer Andreas Urmann betreut. Nach einem vierten Platz im Jahr 2008 und einem fünften Rang 2009 gelang den Chemnitzerinnen am letzten Wochenende der große Coup: Das Finale gegen Köln wurde in zwei Sätzen gewonnen. “Es waren aber noch einige andere starke Teams da. Berlin im Halbfinale, aber auch München war mit super Einzelspielerinnen der ersten Deutschen Bundesliga bestückt”, berichtet Susann Nitzsche und fügt hinzu: “Aber insgesamt muss ich sagen, dass wir auf jeder Position starke Spielerinnen hatten. Wir waren meiner Meinung nach am Kompaktesten.” Nitzsche wohnt seit einem Jahr in Österreich und spielt dort in der 1. Bundesliga beim UVF Melk. Sie hat es sich aber nicht nehmen lassen, ihre Studienkolleginnen zu unterstützen – die Anreise hat sich gelohnt. “Ich fand es toll, noch einmal mit meinen alten Teamkolleginnen von den Fighting Kangaroos zusammen spielen zu können. Es war einfach super, es hat alles perfekt zusammen gepasst”, freut sich die Studentin des Magisterstudienganges Sportwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre der TU Chemnitz.
“Mit dem Gewinn der Meisterschaft sind wir berechtigt und auch interessiert, die Deutschen Hochschulmeisterschaften im kommenden Jahr auszurichten. Genauso ist es für alle der große Wunsch, die Möglichkeit wahrzunehmen, an den Europäischen Hochschulmeisterschaften im Jahr 2011 in Slowenien teilzunehmen”, sagt Trainer Urmann.
Bildunterschrift: Geschafft: Die TU-Volleyballerinnen freuen sich über ihren Sieg, mit dem sie auch das Ticket zur EM in Serbien 2011 gelöst haben.
Foto: Andreas WorenzAnett Stromer
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Freie Presse vom 03.07.2010
Uni-Team schafft Sprung zur Europameisterschaft
Volleyball: Damen-Team der TU Chemnitz holt deutschen Titel
Von Tommy van Doorn
Wenn zehn Damen gleichzeitig zum Telefon greifen und freudig erregt in den Hörer schreien “Wir sind deutscher Meister!” ist etwas ganz Besonderes passiert. So geschehen bei der deutschen Volleyball-Hochschulmeisterschaft in Berlin, bei der sich die Technische Universität Chemnitz den ersten Platz und damit die Teilnahme an der Europameisterschaft 2011 sicherte. “Der Wahnsinn. Im dritten Anlauf haben wir es endlich geschafft”, jubelte eine überglückliche Susann Nitzsche über den Triumph im Hallenvolleyball.
Bei den ersten beiden Anläufen war das TU-Team nicht über den vierten beziehungsweise fünften Rang hinausgekommen. Es sollte der letzte Versuch unternommen werden, sich doch noch die Krone im Hochschul-Volleyball aufzusetzen. “Einige Mädels befinden sich in den letzten Zügen ihres Studiums und wären nächstes Jahr wohl nicht mehr immatrikuliert gewesen. Wir mussten einfach gewinnen”, sagte Trainer Andreas Urmann lachend. Zur Mannschaft gehören Susann Nitzsche und Christin Hölzel. Beide spielen jetzt außerhalb von Chemnitz, aber für sie sei es ein Bedürfnis gewesen, ihre Studienkolleginnen zu unterstützen. “Das ist doch selbstverständlich. Wir haben es beide so oft versucht. Aber mit diesen Team musste es einfach klappen”, sind sich die Ex-Kängurus einig.
Nitzsche, die jetzt in Österreich lebt, hat einen Deutschlandbesuch dazu genutzt, um nach einem Sieg bei der deutschen Hochschulmeisterschaft im Beachvolleyball auch die Hallenvariante zu gewinnen. “Die Stimmung bei der Europameisterschaft muss mein Team einfach mal erleben. Dafür wollte ich helfen.” In der Vorrunde wurden die Uni Rostock, die Wettkampfgemeinschaften aus Mainz und Stuttgart vom Parkett gefegt, ehe im Halbfinale mit Berlin ein harter Brocken gegenüberstand. “Es war unser schwerstes Spiel. Den ersten Satz haben wir abgegeben, aber uns dennoch stark im Tiebreak durchgesetzt”, resümierte Trainer Urmann. Das Finale gegen Köln wurde in zwei Sätzen (26:24, 25:16) gewonnen. Jetzt kann Urmann für die EM in Serbien im nächsten Jahr planen.
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2009 / 2010, Abseits der Halle, Deutsche Hochschulmeisterschaft, Kangaroos, News, Sieg
gelesen: 465, heute: 2, zuletzt: 09.09.2010


