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17. Spieltag: Spitzenreiter Erfurt wankte, fiel aber nicht

Spiel Ergebnis
22.01.2011 16:00 Vilstalhalle im Sportpark
RR Vilsbiburg II – SV Lohhof
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22.01.2011 18:00 Muldentalhalle
VV Grimma – TG Bad Soden
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22.01.2011 19:00
TV Villingen – VfL Nürnberg
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22.01.2011 19:00 Sporthalle des Chemnitzer PSV
FK Chemnitz – TV 05 Wetter
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22.01.2011 19:00
DJK Augsburg-Hochzoll – VCO Dresden
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22.01.2011 19:30 Dollinger-Sporthalle
TG Biberach – TBS Saarbrücken
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23.01.2011 16:00 SH des LLZ Carl-Orff-Gymnasium
SV Lohhof – VC Offenburg
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SWE Volley-Team–FK Chemnitz

3 - 0


SWE Volley-Team - Fighting Kangaroos Chemnitz Die Fighting Kangaroos Chemnitz verlieren in einem spannenden Duell gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Erfurt mit 3:0 (25:21, 25:23, 30:28). Auch die Regionalliga-Damen des CPSV mussten sich der zweiten Mannschaft aus Erfurt geschlagen geben (3:1). Beide Chemnitzer Teams hatten jedoch die Chance, die Ost-Derbys für sich zu entscheiden. Durch die Niederlage rutschen die Fighting Kangaroos auf den fünften Tabellenplatz ab.

Vor über 400 lautstarken Fans lieferten sich die Konkurrenten im ersten Satz zunächst einen ausgeglichenen Kampf um die Punkte. Bis zur ersten technischen Auszeit konnte sich keine Mannschaft absetzen. Die erste nennenswerte Führung sah man kurz darauf auf Seite der Gastgeberinnen (11:8). Mit starken Aufschlägen und Angriffen konnte das Team von Känguru-Trainer Andreas Urmann jedoch bis auf 15:21 davonziehen und schnupperte schon an einer kleinen Sensation. Die Freude weilte jedoch nicht lang. Von hier an sollte den Kängurus in diesem Satz kein weiterer Punkt gelingen. Mit einer 10-Punkte-Aufschlagserie von Beate Brabetz sicherten sich die Damen aus Thüringen den ersten Durchgang.

SWE Volley-Team - Fighting Kangaroos Chemnitz Der zweite Satz begann ebenfalls ausgeglichen. Die erste Führung erspielten sich die Chemnitzerinnen. Beim Stand von 14:16 gingen beide Mannschaften in die zweite technische Auszeit. Erfurt nutzte die kurze Pause und fand zurück ins Spiel, glich aus und zog mit 20:19 an den Gästen vorbei. Chemnitz erkämpfte sich mit einem sehenswerten Block von Carolin Herrmann den 23:23-Ausgleich und die erneute Chance auf einen Satzgewinn. Die Thüringerinnen ließen jedoch nicht locker und sicherten sich den Durchgang nach erneut starkem Aufschlag von Brabetz mit 25:23.

SWE Volley-Team - Fighting Kangaroos Chemnitz Ihren Höhepunkt fand die Begegnung im dritten Spielabschnitt. Die Damen vom Chemnitzer Polizeisportverein kamen zunächst besser ins Spiel und konnten sich mit 6:11 von ihrem Konkurrenten absetzen. Doch auch diese Führung war nicht von langer Dauer. Erfurt erkämpfte sich den 12:12-Ausgleich und ging mit einem 2-Punkte-Vorsprung in die zweite technische Auszeit. Von hier an gestaltete sich das Match wieder ausgeglichen. Beim Stand von 20:23 hatten die Gäste aus Chemnitz erneut die Chance auf einen Satzgewinn. Doch ein paar Momente der Orientierungslosigkeit und Annahmefehler brachten die Gastgeberinnen wieder heran. Die Begegnung entwickelte sich zu einem echten Krimi, der erst beim Stand vom 30:28 nach einer Fehlentscheidung des Schiedsgerichts sein Ende fand. “Nach dem Angriff von Tina war nicht nur eine Blockspielerin am Ball, sondern auch noch der Erfurter Libero. Aber die Schiedsrichter haben den Ball Aus gegeben”, so der aufgeregte Kangaroo-Coach Andreas Urmann direkt nach dem Spiel.

“Sicher bin ich etwas enttäuscht. Das 3:0 ist ein zu deutliches Ergebnis für ein so enges Spiel. Den Unterschied hat die individuelle Klasse ausgemacht. Erfurt hat das Glück, auch noch mit sehr starken Auswechselspielerinnen gesegnet zu sein. Da ergeben sich in entscheidenden Momenten einfach die größeren Möglichkeiten”, so der Trainer, der am kommenden Dienstag seinen 28. Geburtstag feiert.

Urmann ist dennoch zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge – bescheinigte Zuspielerin Silke Dunger eine gute Leistung. Die 27-Jährige ersetzte Zuspielerin Josephine Mai, die sich im Training an der Hand verletzte. Sie konnte lediglich bei Aufschlägen und in der Abwehr eingesetzt werden. Auch Angreiferin Yvonne Barth verletzte sich im letzten Training an der Schlaghand, kam im ersten Satz jedoch als zweiter Libero zum Einsatz. “Die Vorraussetzungen waren also nicht gerade optimal, daher bin ich mit der Leistung meiner Mädels sehr zufrieden”, resümierte der Känguru-Coach.

Bereits am kommenden Samstag kann sich das Team aus Chemnitz jedoch rehabilitieren. Im Sachsenderby in eigener Halle gegen den VV Grimma hat die Mannschaft noch eine Rechnung offen. Das Hinspiel verloren die Kängurus mit 3:1. Das nächste Top-Duell folgt eine Woche später in Vilsbiburg bei der zweiten Mannschaft der Roten Raben. “Das obere Tabellendrittel hinter den beiden Teams aus Erfurt und Grimma ist eng beieinander. Vilsbiburg und auch der VCO Dresden haben hier und da Federn gelassen. Der Anspruch, an Vilsbiburg vorbei zu ziehen, ist da. Dafür können wir im Spiel gegen die Bayern in zwei Wochen einen wichtigen Schritt tun”, meint der Känguru-Coach. “Auch gegen Grimma ist eine Überraschung möglich. Die heute gezeigte Leistung hat mir Mut gemacht”, so Urmann weiter.

Spielbericht der Regionalliga-Damen:

Als Bonus noch zwei kleine Filmchen und einige Fotos vom Spiel. Danke an die Dynamics aus Suhl für das Material.

Einen Spielbericht aus Suhler Sicht gibt es hier: http://www.dynamics-suhl.de

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gelesen: 661, heute: 4, zuletzt: 30.07.2010