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Rote Raben Vilsbiburg II vs. VCO (3:0)

RR Vilsbiburg II–VC Offenburg

3 - 0


Offenburgs 2. Bundesliga Volleyballerinnen kehren mit 3:0 Niederlage (18:25; 22:25; 16:25) von den Roten Raben Vilsbiburg 2 zurück. Bei der Reserve des Deutschen Vizemeisters von 2009, gab es für das VCO Team am Samstagabend in Bayern erneut nicht viel zu lachen.

Nach dem Spiel gab es zunächst viele betretene Gesichter im VCO Team. “Da wäre mehr drin gewesen”, ärgert sich Mannschaftsführerin Katharina Kurz, “wir machen einfach noch zu viele Eigenfehler und das wirft uns immer zurück!”

Wie schon in den beiden ersten Partien in der 2. Bundesliga hatten die Offenburgerinnen immer wieder Probleme in der Annahme und konnten so ihr Spiel nicht konsequent und stabil genug aufbauen. Mit vielen Eigenfehlern verpasste es das Team von Trainer Fritz Scheuer dann in den entscheidenden Satzphasen Druck und die notwendige Punkte zu machen.

Die Roten Raben starteten souverän in die Partie, während die Offenburgerinnen einfach nicht zu ihrem Spiel fanden. Schnell geriet man mit 2:9 in den Rückstand und konnte sich nie wieder richtig heran kämpfen.

Im zweiten Durchgang zeigten sich die Offenburgerinnen da schon verbissener. Mit guten Aktionen in der Abwehr und Angriff blieben die VCOlerinnen bis kurz vor Satzende auf gleicher Höhe mit den Spielerinnen aus Bayern. Beim 22:22 konnte man nach zwei individuellen Fehlern auch den Satzball der Roten Raben nicht abwehren. “Zumindest einen Satz wollten wir schon gewinnen! So knapp dann doch zu verlieren, ist schon frustrierend”, klagt Mittelblockerin Lara König.

Deutlich geknickt, war im dritten Durchgang dann auch nicht mehr viel zu holen. Dem schnellen Punkterückstand mussten die Volleyballerinnen erfolglos bis zum 16:25 Satz- und Spielverlust hinterherlaufen.

“Wir müssen das alles noch als Aufwärmphase betrachten. Vilsbiburg trainiert fünfmal die Woche, da hat man einfach mehr Sicherheit im Spiel. Unsere Gegner kommen noch. Wir müssen geduldig sein” betonen die Trainer immer wieder um die Spielerinnen aufzubauen.

Am kommenden Dienstag steht jetzt erst mal ein Trainingsspiel an. Gegen wen, ist allerdings noch unklar! Am Wochenende folgt dann die nächste Auswärtspartie bei einem der wohl entferntesten Gegner beim SSV Dresden an.

Für den VCO spielten: Tanja Busch, Marie Dinkelacker, Annika Foit, Hanna Frei, Isabella Herp, Karin Jerschow, Lara König, Katharina Kurz, Lisa Solleder, Richarda Zorn


Dritter Sieg im dritten Spiel

Es dauerte gerade mal 67 Minuten, dann war der erste Heimsieg der Raben II unter Dach und Fach. Mit 3:0 (25:18/25:22/25:16) besiegte die Mannschaft von Raben-Trainer Mirko Pansa den Aufsteiger VC Offenburg. Mit drei Siegen nach drei Spielen sind die Raben erst einmal auf den zweiten Tabellenplatz vorgerückt, allerdings hat der Tabellendritte Erfurt ein Spiel weniger.

Auch im dritten Spiel haben die Roten Raben II das Spielfeld als Sieger verlassen. In ihrem ersten Heimspiel besiegten sie den Regionalliga-Aufsteiger VC Offenburg nach einer über weite Strecken überzeugenden Leistung mit 3:0 (25:18/25:22/25:16). „So kann man auftreten“, meinte ein sichtlich erleichterter Raben-Trainer Mirko Pansa nach dem Heimspielsieg.

Konzentriert und engagiert gingen die Roten Raben II in ihr erstes Heimspiel in dieser Saison. Das zeigte sich auch auf dem Spielfeld. Von Anfang an wurden die Gäste unter Druck gesetzt und die Raben-Spielerinnen punkteten in allen Bereichen. Besonders erfreut war Trainer Mirko Pansa, dass der Block sehr erfolgreich war. „Ina Prechtl, Lena Stigrot und Mona Kreßl haben hier gute Arbeit geleistet“, so der Raben-Trainer. Allerdings verwunderte ihn die Erfolgsquote beinahe etwas, da sie dieses taktische Element wegen der zahlreichen Ausfälle im Training nur bedingt üben können.

Positiv auf das Raben-Spiel wirkte sich auch der Einsatz von Bayernliga-Spielerin Daniela Sterr aus. Wegen der Verletzung zahlreicher Spielerinnen war der Raben-Trainer zu dieser Maßnahme gezwungen, die sich dann auch „voll bezahlt gemacht hat“. Die Diagonalspielerin verfügt ja über einige Erfahrung in der Bundesliga und hat durch ihre ruhige und unkomplizierte Art für Ruhe im Raben-Spiel gesorgt. „Dani hat die ganze Woche bereits bei uns mittrainiert, hat am Samstag erst in der Bayernliga gespielt und dann bei uns. Das war schon eine tolle Leistung“, so Mirko Pansa.

Offenburg versuchte, mit den Raben mitzuhalten, kam aber mit dem druckvollen Spiel der Raben gar nicht zurecht. So war der erste Satz schnell mit 25:18 unter Dach und Fach. Allerdings hat Raben-Trainer Pansa auch gesehen, dass diese Mannschaft durchaus Potenzial hat. „Wenn man sie spielen lässt, dann können die ganz schön Druck aufbauen“.

Das mussten die Raben phasenweise im zweiten Satz erkennen. Da ließen sie Mitte des Satzes wieder ein bisschen den Schlendrian einkehren und schon packten die Gäste die Möglichkeit beim Schopf. Doch, und das rechnet Mirko Pansa seinen Spielerinnen hoch an, die Raben kämpften sich in der Endphase noch in den Satz zurück und holten ihn sich gerade noch mit 25:22.

Der dritte Satz war praktisch ein Spiegelbild des ersten Satzes. Die Raben agierten wieder von Anfang an druckvoll und ließen die Offenburgerinnen nicht mehr zur Entfaltung kommen. So wurde auch dieser Satz mit 25:16 eine klare Beute der Raben.

„Das Ergebnis ist in Ordnung“, sagte Raben-Trainer Mirko Pansa nach dem Spiel. Er erinnerte daran, dass er in drei Spielen drei unterschiedliche Startaufstellungen ins Rennen schicken musste. „So mussten wir immer ein bisschen improvisieren“. Daher ist er auch froh, wenn sich jetzt langsam die personelle Lage entspannt. Schließlich hat er dann auch die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Varianten zu spielen.

Harald Schwarz

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gelesen: 394, heute: 3, zuletzt: 08.09.2010




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