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Raben schnappen sich die ersten Punkte

SV Mauerstetten–RR Vilsbiburg II

1 - 3


Rote Raben II - Barah Breinbauer Die Roten Raben II sind mit einem Sieg in die neue Saison gestartet. Beim SV Mauerstetten holten sie sich mit einem 1:3 (21:25/25:13/18:25/23:25)-Erfolg zwei Punkte. Auch wenn die Raben nervös in die Partie starteten, war Trainer Mirko Pansa ganz zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.”Spielerisch ist noch Luft nach oben”, meinte er nach der Begegnung.

Die Roten Raben sind mit Respekt nach Mauerstetten gefahren. Schließlich wussten sie aus früheren Begegnungen, dass die Spielerinnen von Trainer Hubert Hermann sehr unkonventionell spielen. Ihre Stärke liegt vor allem in ihrem schnellen Spiel, das nur schwer in den Griff zu bekommen ist. Dazu kommt, dass die Fans der Mauerstetter bei jedem Heimspiel für eine lautstarke Kulisse sorgen. So war es auch dieses Mal: Rund 300 Zuschauer brachten viel Stimmung und Emotionen in die Neugablonzer Dreifachhalle.

Entsprechend motiviert gingen die Gastgeberinnen zu Werke. Sie präsentierten sich sehr abwehrstark und spielten bei ihren Aufschlägen volles Risiko. Sie nahmen lieber einen Fehler in Kauf, als von dieser Linie abzuweichen. Damit setzten sie die Raben-Spielerinnen von Anfang an unter Druck. Diese brauchten eine Weile, um sich darauf einzustellen. Ihnen war zu Beginn die Nervosität deutlich anzumerken. Die Roten Raben II zeigten Schwächen in der Annahme und das Spielverständnis war nicht immer optimal. Auch beim Aufschlag sowie in der Blockarbeit lief es nicht immer optimal. Allerdings meinte Trainer Mirko Pansa, dass man bei so einer jungen Mannschaft, die sich erst noch richtig finden müsse, auch keine Wunderdinge erwarten dürfe.

Dennoch schaffte es die Mannschaft um Spielführerin Ina Prechtl, den ersten Satz mit 21:25 für sich zu entscheiden. Der zweite Satz war dann aber eine klare Sache für Mauerstetten; 25:13 hieß es nach nur 22 Minuten. Allerdings musste Raben-Trainer Pansa in diesem Satz die Mannschaft umstellen, da Sarah Breinbauer umknickte und ausgewechselt werden musste. Für sie kam Michaela Bertalanitsch aufs Feld.

Aber die Raben-Spielerinnen legten ihre Probleme im Verlauf des Spieles Stück für Stück ab und ließen sich von dem risikofreudigen Spiel der Gastgeberinnen nicht mehr beeindrucken. 25 Minuten dauerte es, bis sie den dritten Satz mit 18:25 für sich entschieden hatten. Stabilisierend wirkte auch, dass Sarah Breinbauer wieder aufs Spielfeld zurückkehrte.

Im vierten Satz sahen die Zuschauer dann eine Begegnung, die hin und her ging, wo sich keine Mannschaft ein größeres Übergewicht erspielen konnte. Letztlich behielten die Raben II mit 23:25 die Oberhand und holten sich mit diesem 1:3-Sieg die ersten beiden Punkte.

Dieser Erfolg war vor allen Dingen für das Selbstvertrauen der Raben-Spielerinnen ganz wichtig. „Sie haben gesehen, dass sie auch gewinnen können, wenn nicht alles optimal läuft“, sagte Trainer Mirko Pansa nach dem Spiel. Man hätte mit diesem Spiel keinen Schönheitspreis gewinnen können, meinte er selbstkritisch. „Doch am Ende sind es die zwei Punkte, die zählen“.

Für die Roten Raben II spielten: Ina Prechtl, Kathrin Buchner, Patricia Hofmarksrichter, Mona Kreßl, Sarah Breinbauer, Lena Stigrot, Anna Pogany, Michaela Bertalanitsch.

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gelesen: 517, heute: 2, zuletzt: 07.09.2010




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